Französisches Dessert

Die französische Küche gilt im allgemeinen als schwierig zu kochen, niveauvoll, abwechslungsreich, teuer und exquisit. Zu den wichtigsten Bestandteilen zählen neben gutem Wein, Fisch und Käse natürlich das obligatorische Baguette, das  in keinem Brotkorb fehlen darf. Das Essen ist in Frankreich ein wichtiger Teil des täglichen Lebens und ein unverzichtbarer Bestandteil der Nationalkultur. Es verwundert daher kaum, dass das gastronomische Mahl der Franzosen 2010 von der UNESCO als immaterielles Weltkulturerbe anerkannt wurde. Die natürliche Speisenfolge der Haute Cuisine sieht ein mehrgängiges Menü vor, dass durch ein passendes Dessert abgerundet wird und einem oft auch dann noch das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt, wenn der oberste Hosenknopf bereits das Weite gesucht hat.

Tarte Tatin

Diese Nachspeise geht der Legende nach auf ein kleines Malheur zurück. Daran beteiligt, die Schwestern Tatin, die im 19. Jahrhundert Apfelkuchen backen wollten und dabei aus Versehen ein neues Dessert kreierten, dass auch heute noch ihren Namen trägt. Und was genau ist passiert? Hierfür gibt es unterschiedliche Erklärungsversuche: In einer Version der Geschichte soll einer der beiden Schwestern ein bereits zubereiteter Apfelkuchen aus den Händen auf die Seite mit den Früchten gefallen sein. Statt ihn wegzuwerfen entschied sich Madame Tatin aber dafür den Kuchen mit der Fruchtseite nach unten wieder in die Form zu legen, frischen Teig dazuzugeben und erneut zu backen. In einer anderen Variante ist besagte Madame Tatin nicht weniger schusselig, vergaß sie doch angeblich beim Zubereiten der Tarte die untere Teigschicht. Als sie ihren Fehler bemerkte, waren die Äpfel bereits karamellisiert, woraufhin sie eine zweite Schicht Teig hinzufügte und den Kuchen erneut in den Ofen schob. Wie auch immer der Kuchen entstanden sein mag, Tarte Tatin wird auch heute noch kopfüber gebacken, wobei außer den traditionellen Äpfeln allerdings auch Birnen oder Aprikosen verwendet werden. Besonders gut eignet sich dazu eine ordentliche Portion Vanilleeis.

Mousse au Chocolat

Für viele die klassische französische Nachspeise schlechthin, die aufgrund ihrer schaumigen, leichten Konsistenz sogar dem Schokopudding den Rang abläuft. Hier ist die absolute Frische der verwendeten Lebensmittel wichtig und natürlich die Qualität der Schokolade, von der die spätere Qualität der Mousse abhängt. Am besten eignet sich Schokolade mit einem  Kakaoanteil von 70 Prozent. Aber das ist nicht alles was über ein gutes Gelingen entscheidet, Fingerspitzengefühl sollte der Koch auch noch mitbringen, wenn es darum geht die geschmolzene Schoki mit Sahne und steif geschlagenem Eiweiß zu vermengen. Wer es mag kann auch von dunkler auf weiße Schokolade umsteigen, wobei die Geschmacksrichtungen auch gerne durch die Zugabe von Kaffee, Likör oder beispielsweise Rum verfeinert werden können. Oder wie wäre es denn einmal mit Orangen- oder Minzlikör? Kleiner Tipp: Wegen der Verwendung von rohen Eiern sollte die Mousse vor dem Genießen nicht länger als einen Tag im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Creme Brulée

Creme Brulée heißt übersetzt „gebrannte Creme“ und setzt sich aus aromatisierter Eier-Sahne und einem knusprigen Karamellüberzug zusammen, der entsteht, wenn man die gestockte Creme mit Zucker bestreut und anschließend karamellisiert. Profis haben zu diesem Zweck einen sogenannten Küchenbunsenbrenner, mit dem ein optimales Ergebnis erzielt wird.  Für nicht so ambitionierte Hobbyköche reicht aber auch die Grillfunktion im Ofen. Wer dazu noch die richtigen Förmchen hat, kann sich dem typischen Genuss hingeben. Hierbei ist wichtig, dass die Förmchen auf alle Fälle feuerfest sind und einen Durchmesser von 10 bis 12 Zentimetern haben bzw. maximal 4 Zentimeter hoch sind. Wer noch etwas für die Vitaminzufuhr tun will, der fügt noch ein paar Himbeeren oder anderes Obst hinzu, entweder direkt ins Förmchen, so dass die Creme darüber gegossen wird oder hinterher auf die Creme Brulée, in durchpassierter Form beispielsweise. Guten Appetit an alle Naschkatzen!

[AKH]

Bild: joyosity / flickr.com

Schwarzwurzel – Fakten zum Arbeiterspargel

Bei der Frage „Was hast du lange nicht mehr gegessen?“ muss ich nicht lange überlegen: Schwarzwurzel. Warum kann ich mir eigentlich gar nicht erklären, scheine aber in guter Gesellschaft zu sein, denn auf die Frage „Was ist Dein Lieblingsessen?“ antworten nur wenige wirklich enthusiastisch „Schwarzwurzel, Baby!“. Auch in Restaurants  steht sie selten auf der Speisekarte und muss sich von den Kollegen Brokkoli, Spargel oder Blumenkohl den Rang ablaufen lassen. Dabei ist sie nicht nur sehr lecker, sondern auch noch ziemlich gesund, wie ein Blick auf ihre Inhaltsstoffe verrät. (mehr …)

Oh du schöne Spargelzeit!

Moe__1bc7793745Wenn die ersten Sonnenstrahlen sich am Himmel zeigen, die Blumen anfangen zu sprießen und auf den Feldern kleine weiße Köpfchen aus dem sandigen Boden hervor blinzeln, ist es wieder soweit:

Die Spargelzeit beginnt. Jedes Jahr können es Spargelliebhaber kaum erwarten. Wobei weißer Spargel sich hierzulande größerer Beliebtheit erfreut als Grünspargel. Ob mit Schnitzel oder Kartoffeln, als Suppe oder Salat, es gibt zahlreiche Variationen wie man die leckeren Stangen genießen kann.


Spargel: Ernte

Geerntet wird Spargel in Deutschland von April bis Juni. Gestochen werden die weißen Stangen noch bevor sie die Erdoberfläche durchstoßen, da sie sich sonst durch das Sonnenlicht sofort verfärben würden. Bei einer Länge von etwa 20 cm wird der weiße Spargel unter der Erde gestochen bzw. abgeschnitten. Nach wie vor ist die Ernte reine Handarbeit. Die Feldarbeiter halten nach Rissen in den Erdwällen Ausschau, um dann den Spargel mit den Händen freizulegen. Anschließend wird die Stange mit einem speziellen Messer sauber abgeschnitten.


Spargel: gesunder Schlankmacher

Spargel ist nicht nur lecker, sondern auch gesund und kalorienarm. Er besteht zu etwa 90 Prozent aus Wasser und enthält die Vitamine C und B. 100 g Spargel haben nur etwa 17 Kalorien. Damit ist er ein absolut gesunder Schlankmacher. Spargel wirkt entwässernd, harntreibend und regt die Nierentätigkeit an. Daher sind die leckeren Stangen besonders für übergewichtige Menschen empfehlenswert. Eine Spargeldiät kann sehr erfolgreich sein, wenn auf fetthaltige Soßen wie Sauce Hollandaise verzichtet wird.


Spargel kochen

Die Stangen werden am besten liegend oder stehend in einem Spargeltopf gegart. In das Kochwasser wird etwas Salz und Zucker hinzu gegeben. Zitronensaft sorgt dafür, dass weißer Spargel seine edle Farbe behält. Wer möchte, gibt noch ein Stich Butter hinzu. Die Garzeit hängt von der dicke der Stangen ab. Zur Probe kann man einfach mit einer Gabel am Ende der Stange hineinstechen. Bei der Garzeit sollte man außerdem beachten, dass Spargel noch nachzieht. Es ist also besser, den Spargel etwas früher aus dem Wasser zu nehmen.


Leckeres leichtes Sommergericht mit Spargel

Spargelsalat Italiano

Zutaten für 2 Personen

  • 500 g Spargel
  • Zucker
  • Salz
  • Peffer
  • 150 g Kirschtomaten
  • 1 Avocado
  • 1 Packung Mozarella
  • frischer Basilikum
  • 4 EL weißer Balsamicoessig
  • 2 EL Sonnenblumenöl
  • 3 EL Olivenöl

Spargel schälen, holzige Enden abschneiden und mit einer Prise Zucker im Salzwasser bissfest kochen. Kirschtomaten waschen und halbieren. Mozarella in dünne Scheiben schneiden. Avocado halbieren, Stein entfernen, schälen und ebenfalls in dünne Scheiben schneiden.

6-8 Basilikumblätter fein hacken und mit Balsamicoessig, Sonnenblumen – und Olivenöl sowie einer Prise Zucker, Salz und Pfeffer verrühren.

Spargel, Mozarella und Avocado auf einer Platte anrichten. Tomaten darauf verteilen. Salatsoße drüber geben.

Guten Appetit!

Bild-Quelle: Moe_/flickr.com

Feta

Feta_manwalk_pixelio.deEndlich wird es wärmer, wir verabschieden uns ohne Tränen von Schal, Mütze und Handschuhen und sehnen sie herzlich herbei – die Grillsaison. Ein warmer Sommerabend, glühende Kohlen und ein Salatbuffet ist vorhanden. Und dann kommt er ins Spiel: Weiß, salzig, fest und lecker. Ihr wisst natürlich schon lange von wem ich rede. Richtig, vom Feta. Vegetarier und Fleischgenießer sind sich gleichermaßen einig, dass der Feta-Käse fester Bestandteil der Grillfreuden ist. Ob im Salat oder auf dem Grill – er macht immer eine gute Figur. (mehr …)

Das Backen der Lämmer

Wenn der Frühling langsam den kalten Winter in seine Schranken weist, ist auch irgendwann wieder Zeit Ostern zu feiern. Viele begehen diese Tage mit den typischen Aktivitäten – Ostereier ausblasen, bemalen und verstecken, Osterfeuer anzünden oder Grüne Soße zubereiten. Da liegt es doch nahe das Osterlamm dieses Jahr einmal nicht beim Bäcker zu kaufen, sondern selber zu backen. Mit der richtigen Form und Puderzucker zum Verzieren ist der Rest ein Kinderspiel. Besonders, wenn man ein einfaches, aber leckeres Rezept zur Hand hat: (mehr …)

Sushi

Sushi ist ein aus Japan stammendes kaltes Gericht, das aus der Grundlage Reis und, je nach Variante, verschiedenen weiteren Zutaten wie Fisch, Meeresfrüchte, Algenblätter (Nori), Gemüse, Ei und Tofu besteht. In den letzten 50 Jahren hat es weltweit an Popularität gewonnen und gilt mittlerweile sogar als das Trendessen schlechthin. „Sushi“ bedeutet übersetzt sauer, was auf den gesäuerten Reis zurückzuführen ist. Ein typisches Merkmal ist, dass es in kleinen Häppchen mundgerecht und ästhetisch serviert wird. Der Ursprung geht auf eine Methode zur Konservierung von Fisch zurück, wie sie im ostasiatischen Raum angewandt wurde. Erst ab dem 18. Jahrhundert wurde in Tokio die heutige Form des Sushis entwickelt.

Man unterscheidet zwischen verschiedenen Sushi-Formen. Die populärsten sind:

Nigiri-Sushi: Bezeichnung für eine mit der Hand geformte Reisrolle (etwa zwei Finger breit), die mit Fisch, Omelett, Gemüse oder Meeresfrüchten belegt wird. Dabei sind der Wahl der Fischsorten oder Meeresfrüchten keine Grenzen gesetzt: Klassiker wie Lachs, Thunfisch und Garnele gibt es, bis hin zu Exoten wie Aal und Venusmuschel.

Maki-Sushi: Kleine Röllchen aus Reis, die mit Hilfe einer Bambusmatte mit einem Noriblatt umwickelt werden. Die Füllung besteht aus Gemüse oder Fisch und wird mit eingerollt. Eine Unterart ist z.B. Temaki-Sushi, welches wie eine Eistüte geformt ist. Eine westliche Erfindung ist die sogenannte „California Roll“, welche mit Surimi (gepresste Fischmasse), Avocado, Gurke und Sesam gefüllt ist.

Gunkanmaki: sind kleine, auf der Seite liegende und von Nori-Blättern umhüllte Rollen, bei denen auf einen Reisboden der Belag gelegt wird. Empfindliche Zutaten wie Fischeier können so auch verarbeitet werden, da sie sich nicht für die anderen Sushi-Sorten eignen.

Sashimi: oft fälschlicherweise als Sushi bezeichnet. Es handelt sich hierbei um in kleine Stücke geschnittenen Fisch und Meeresfrüchte, allerdings ohne Reis, weshalb es kein Sushi ist.

Zum Essen wird auch Wasabi (grüne, sehr scharfe Meerrettich-Paste), eingelegter Ingwer (Gari) und Sojasauce gereicht. In Japan isst man Sushi traditionell mit der Hand. Im Westen hat sich jedoch die Gewohnheit verbreitet, Sushi mit Stäbchen zu essen.

Allgemein gilt Sushi als sehr gesundes, ausgewogenes und kalorienarmes (100g haben etwa 148 kcal) Essen. Es enthält Kohlenhydrate (Reis), Eiweiß und Omega-3-Fettsäuren (Fisch) sowie eine Mineralstoffquelle (Algen), ist zudem fettarm. Allerdings sollte sehr auf die Qualität geachtet werden, da es sich um rohen Fisch handelt. Wichtig ist, dass das Sushi frisch und hygienisch angemessen zubereitet ist, um die Gefahr von Parasiten (z.B. Salmonellen) zu minimieren. Wenn man es nur aus Sushi-Restaurants verzehrt, ist man eigentlich auf der sicheren Seite. Vorsicht geboten ist hingegen beim Sushi aus dem Supermarkt da es oft bei zu hohen Temperaturen gelagert wird.

Gesundheitlich bedenklich ist auch der hohe Jodgehalt in den Algen, weshalb Kinder, Schwangere und Stillende darauf verzichten sollten – auch für alle andere ist es ratsam, Sushi in Maßen zu genießen, da die westliche Esskultur ohnehin sehr viel jodhaltiges Salz aufweist. Eine zu hohe Jodzufuhr kann zum Beispiel zu einer Schilddrüsen-Überfunktion der zu Hauterkrankungen führen.

[LL]

Bild: Schasky / pixelio.de

Paella

paella Quelle Jose Gonzalez-Bellon pixelio.deÄhnlich wie bei den Italienern die Pizza muss bei den Spaniern die Paella als Nationalgericht herhalten. Allerdings ist hier auch nicht unbedingt alles so wie es scheint. Richtig, die Paella wird, wie der Stierkampf , das gute Wetter im Sommer, Strand und Serranoschinken sofort mit Spanien in Verbindung gebracht, das Nationalgericht ist sie allerdings dadurch noch nicht, auch wenn sie überall in Spanien gegessen werden kann. (mehr …)

Rund um die Pizza.

Pizza Quelle Oliver Weber pixelio.dePizza geht immer. Es sei denn, man ist gerade auf Diät. Oder ist gegen sie allergisch. Oder man mag sie schlichtweg nicht. Ansonsten geht Pizza immer, besonders wenn es schnell richtig lecker sein soll, entweder selbst zubereitet oder beim Italiener um die Ecke bestellt. Ein Gläschen Wein dazu, molto bene!
Typisch italienisch, heutzutage. Es mag den einen oder anderen schon überraschen, dass in einigen Teilen Italiens die Pizza bis vor wenigen Jahrzehnten noch völlig unbekannt war und Pizzerien als exotisch galten. Aber piano, alles schön der Reihe nach: (mehr …)

Gefüllte Blätterteigtaschen mit Gemüse und Schinken

Gefüllte BlätterteigtaschenMit Blätterteig schmeckt alles lecker, ob Gemüse, Fleisch oder Fisch. Das Essen ist schnell zubereitet und benötigt keine zusätzliche Beilage. Meine Blätterteigtaschen bestehen aus Gemüse, dazu zählen Zucchini, Karotten und Cherrytomaten. Zudem kommen auch noch in kleine Würfel geschnittener Schinken und Feta hinzu. Das Gemüse habe ich in der Pfanne leicht angedünstet und nach belieben mit Pfeffer und Salz gewürzt, und andere Gewürze beigemischt. Danach das Ganze etwas abkühlen lassen.

Den Blätterteig gibt es fertig als Rolle zu kaufen. Je nach dem ob du ihn im Kühlschrank oder Gefrierfach aufbewahrst, solltest du diesen rechtzeitig auftauen lassen.

Den Blätterteig in acht gleichgroße Quadrate schneiden. Die einzelnen Vierecke nun mit dem Gemüse, Schinken und Feta befüllen und die Enden zu kleinen Säckchen festdrücken. Die Teigtaschen bei 180°C ca. 15-20 min. goldbraun backen. Schmeckt super lecker und macht gut satt!

Es gibt Bratapfel.

Bratapfel Quelle Aira pixelio.deVor Kurzem bin ich auf ein Gedicht aus dem Volksmund gestoßen: Kinder, kommt und ratet, / was im Ofen bratet! / Hört, wie’s knallt und zischt. / Bald wird er aufgetischt, / der Zipfel, der Zapfel, der Kipfel, / der Kapfel, der gelbrote Apfel. Weihnachten steht ja nun direkt vor der Türe und wer dieses Jahr mal etwas ganz Klassisches zum Fest zaubern möchte, der sollte es doch mal mit dem Bratapfel versuchen. Geht schnell (lässt sich sogar in der Mikrowelle zubereiten), schmeckt lecker und dürfte wohl auch den schlimmsten Weihnachtsmuffel in Feststimmung versetzen. Wichtig: Auf die richtige Apfelsorte kommt es an! Am besten geeignet sind säuerliche Sorten wie Boskop oder Gravensteiner. Wem es ganz einfach am besten schmeckt, der stellt die Äpfel auf einer feuerfesten Schale in den Ofen und erhitzt sie, bis die Schale (die vom Apfel ;)) aufplatzt und das Fruchtfleisch mit Zimt und Zucker bestreut  werden kann. Beim Essen nicht die Finger verbrennen!

Ofen-Bratapfel, die klassische Variante

Vier Boskop-Äpfel „köpfen“ und das Unterteil sorgsam entkernen. 60 Gramm Mandelblätter in der Pfanne goldbraun rösten und mit 30 Gramm Rosinen, 60 Gramm Marzipan (Rohmasse), 1 Esslöffel Rum, 1 Esslöffel Zitronensaft, 1 Esslöffel Butter und vier Esslöffeln Zucker vermischen. Diese Füllung in die ausgehöhlten Äpfel füllen und mit dem „Hütchen“ bedecken. Die Äpfel jetzt in einer  feuterfesten Form bei 160 Grad 40 Minuten backen und heiß genießen.

Wenns ganz schnell gehen muss, weil Mutti und Vaddi kurzfristig vor der Tür stehen, kann es auch die Mikrowelle sein: Einfach Äpfel wie gewohnt entkernen und mit Nüssen, Mandeln und Honig füllen. Je nach Größe einzeln oder zu zweit in eine Schüssel geben (es kann viel Flüssigkeit austreten) und drei bis fünf Minuten ab in die Mikrowelle. Zucker-Zimt-Mischung drüber und fertig.

Zum Schluss noch ein bisschen Historie, denn trotz seiner Bekanntheit wissen die wenigsten von der symbolischen Bedeutung des Bratapfels: Hier kommt der Heilige Nikolaus ins Spiel, der bekanntlich Almosen an die Armen verteilt hat. Die runde Apfelform soll also an einen Geldbeutel oder Goldklumpen erinnern. Traditionell am Nikolausabend gegessen, steht der Bratapfel also für die Großzügigkeit des Bischofs von Myra.

[AKH]

Bild: Aira / pixelio.de