Ernährung und Blähungen

Ernährung und BlähungenViele Menschen haben Verdauungsprobleme und leiden unter verstärkten Blähungen. Der Fachausdruck Flatulenz ist vielen bekannt, aber er wird selten im normalen Sprachgebrauch verwendet. Blähungen entstehen durch verschieden Ursachen. Nicht immer ist die Ernährung mit den aufgenommenen Nahrungsmitteln verantwortlich. Durch fehlerhaftes Essverhalten werden Blähungen ebenfalls hervorgerufen oder in ihrer Entstehung begünstigt.

Eine der Hauptursachen liegt in den verzehrten Nahrungsmitteln oder ihrer Zubereitung. Die bei der Verdauung entstehenden Gase führen zu schmerzhaften Darmbeschwerden und schließlich zur entspannenden Flatulenz. Die Bildung der Darmgase wird von einigen Lebensmitteln geradezu provoziert. Am bekanntesten dürfte die Zwiebel für diese Eigenschaft sein. Auch Lauch und alle Arten von Hülsenfrüchten erzeugen Blähungen. Verschiedene Käsesorten stehen ebenfalls im Verruf. Bei der Zwiebel ist für die Stärke der Gasbildung sehr stark die Zubereitung verantwortlich. Rohe Zwiebeln sind sehr blähend, während gebratene und geröstete Zwiebeln weit weniger Aktivitäten entfalten. Erbsen und Bohnen sind in kleinen Mengen unauffällig, in größeren Portionen aber durchaus lästig.
Zu unserer Ernährung gehört auch die Art und Weise wie wir essen. Viele Patienten mit Blähungen gehören zu den Luftschluckern. Sie verschlucken mit jedem Bissen eine kleine Portion Luft. Dadurch können sich größere Gasblasen bilden. Hastiges Essen ohne ausreichende Kauarbeit ist ebenfalls eine häufige Ursache für übermäßige Gasbildung.

Blähungen werden am besten dadurch vermieden, indem man langsam isst. So gelangt nur wenig Luft in den Magen, die Nahrung wird zudem gut mit Speichel versetzt, wodurch der Magen weniger zu arbeiten hat. Lieber kleinere und gekochte Mahlzeiten verzehren und nach dem Essen einen Spaziergang unternehmen. Das hilft beim Weitertransport des Nahrungsbreis.

Um Blähungen zu behandeln sollte man zunächst Gürtel und Hosen lockerer machen. Der Darm kann sich dadurch besser im Bauch bewegen. Zudem hilft Tee als Fenchel, Kümmel oder Anis Teeden Darm zu entblähen und zu entkrampfen. In der Apotheke online findet man eine Reihe von beruhigenden Tees, pflanzlichen verdauungsfördernden Fertigmitteln und Entschäumerpräparaten, damit die Blähungen nach kurzer Zeit mittels Selbstbehandlung wieder verschwinden.

Bild: Dieter Schütz  / pixelio.de

Biokäse, Biowurst und Bio-Siegel!

biosiegelDie Diskussionen kreisen zur Zeit pausenlos um das Thema „Bio“. Ob Mütter, werdende Mütter oder gesundheitsbewusste Frauen, sie alle beschäftigen sich mit den Vor- und Nachteilen der Bioprodukte und -artikel.

Doch wie erkenne ich Bioprodukte und welchen Marken kann ich trauen, welche sind umstritten?

Generell ist das sicherste Zeichen für einwandfreie Bioartikel das Bio-Siegel.
Jedem ist diese Plakette mittlerweile sicher im Supermark begegnet, denn es ist kaum mehr zu übersehen auf Produkten von Bio-Gemüse bis Bio-Putzmittel.

Das Bio-Siegel ist 2011 als „bundeseinheitliches Zeichen für Erzeugnisse aus dem ökologischen Landbau“ eingeführt worden. Nach fast 10-jährigem Bestehen ist das Vertrauen und der Bekanntheitsgrad des Siegel stark angestiegen und hat sich im Bio-Trend gut platziert. (mehr …)

Das richtige Trinken muss oft gelernt werden

517627_R_K_B_by_sigrid rossmann_pixelio.deMenschen und auch Tiere benötigen viel Flüssigkeit. Trinken ist lebenswichtig und auch lebensnotwendig. Viel zu wenige Menschen nehmen genug Flüssigkeit zu sich. Es spielen natürlich auch viele Faktoren mit, wenn es um die Menge von Flüssigkeit geht. Ein erwachsener Mensch benötigt eineinhalb bis drei Liter täglich. Man muss auch darauf achten, dass sich der Körper nicht erst melden muss, wenn er Durst hat. Man sollte immer etwas zu trinken dabei haben und so den Körper optimal versorgen. Versorgt man den Körper mit zu wenig Flüssigkeit sinkt die Konzentrationsfähigkeit und auch die Hirnleistung nimmt drastisch ab. Eigentlich gibt sich der Körper mit natürlichem Wasser zufrieden. Jedoch brauchen viele Menschen „Geschmack“ beim Trinken. Man kann sich daher Tee zubereiten oder eine warme Milch mit Honig, zum Beispiel vor dem Schlafen, trinken. Tee gibt es in vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen und man kann sich daher nach Herzenslust durchprobieren.

Wie wir Menschen können auch Tiere aufgrund von falscher Ernährung Krankheiten bekommen. Zum Beispiel können Welpen durch ein zu schnelles Umstellen der Ernährung an Durchfall erkranken. Man sollte daher sehr vorsichtig sein und genau die Futtermittel kaufen, die für das Alter und natürlich die Art des Tieres passend sind. Die Tiere vertrauen uns, dass wir sie gut versorgen und wir sollten sie dabei nicht enttäuschen.

Wie schon erwähnt führen eine mangelhafte Ernährung nicht nur bei Tieren, sondern auch beim Menschen, oft zu Krankheiten und Beschwerden. Die EM Keramik erfreut sich in letzter Zeit immer mehr an Beliebtheit. Sie besteht aus Ton, in dem effektive Mikroorganismen unter Luftabschluss eingebrannt worden sind. Durch diese Technik bleiben die Informationen und vor allem die Eigenschaften von den Organismen erhalten. Viele Menschen stehen diesen Organismen skeptisch gegenüber. Aber man kann sicher sein, dass die effektiven Mikroorganismen nicht schädlich für den Menschen sind. Durch das Brennen des Tons werden alle schädlichen Organismen abgetötet.

Bild: sigrid rossmann  / pixelio.de

Melone

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Die Melone gehört zu der Familie der Kürbisgewächse. Sie gibt es in zahlreichen Varianten und ist wegen des süß schmeckenden, saftigen Fruchtfleisches ein beliebtes Obst. Kultiviert werden Melonen vor allem in Gebieten mit mediterranem und subtropischen Klima. Etwa 60 % aller Melonen werden in Asien produziert. Für Deutschland ist der Hauptproduzent Spanien, wobei die süße Frucht auch aus Brasilien, Costa Rica, Südafrika und anderen Überseeländern importiert wird.

Artenvielfalt von Melonen
Von Melonen gibt es unterschiedlichste Sorten. Von Wassermelonen über Honigmelonen bis hin zu Netzmelonen. Weltweit gibt es über 1000 Sorten.
Eine in Deutschland häufig angebotene Zuckermelone ist die Honigmelone. Die gelbe kanarische Frucht mit schwachen Längsrippen ist wegen ihrer außerordentlichen Süße bei Kindern als auch bei Erwachsenen sehr beliebt. Auch Netzmelonen gibt es in deutschen Supermärkten immer häufiger zu kaufen. Sie haben eine weichere geriffelte Schale mit einer hellen netzartigen Äderung. Das Fruchtfleisch ist meist  lachsfarben und sehr aromatisch. Netzmelonen gibt es in unzähligen Varianten mit unterschiedlichen Farben der Schalen und des Fruchtfleisches. Die wohl bekannteste unter den Netzmelonen ist die Galiamelone.
Aber auch Wassermelonen können in Form, Größe und Schale sehr unterschiedlich sein. Sie können rund oder oval sein und von einem bis zu zwanzig Kilogramm wiegen. Die Schale ist manchmal hellgrün, fast schon gelb oder dunkelgrün. Das Fruchtfleisch ist in der Regel rot.

Zusammensetzung und Gesundheit
Melonen sind nicht nur ein erfrischender Snack, sie haben auch noch total wenige Kalorien. Die wenigsten Kalorien hat die Wassermelone. Sie besteht zu 95% aus Wasser, 5% Kohlenhydrate, ca. 1 % Eiweiß und nur 0,2 % Fett. Zuckermelonen wie beispielsweise Honigmelonen sind im Vergleich zu Wassermelonen süßer.  Hierdurch ist diese Melonenart etwas kalorienreicher. Außerdem haben sie einen etwas geringeren Wasseranteil von etwa 85 %. Weitere Bestandteile sind 12 % Kohlenhydrate, 1% Eiweiß und 0,1% Fett. Außerdem sind in Melonen sehr viele Vitamine und Mineralien enthalten.

Bild-Quelle: purpleslog/flickr.com

Banane – gesunder Powersnack

4240551014_4b133a0d6cDie Banane gehört zu den beliebtesten Obstsorten in Deutschland. Irgendwie ist dies schon erstaunlich, da sie hier gar nicht angebaut wird. Die gelbe Frucht stammt ursprünglich aus der südostasiatischen Inselwelt. Von ihren heutigen Anbaugebieten Südamerika und Südostasien legt die Banane tausende Kilometer zurück, um in deutschen Lebensmittelregalen und Obstständen zu landen.

Wie kommt die Banane nach Deutschland?
Auf riesigen Bananenplantagen wird die süße Frucht in ganzen Bündeln grün abgeerntet. Bananen reifen niemals in den Anbaugebieten. Denn würden sie bereits gelb sein, kommen sie mit großer Wahrscheinlichkeit in Deutschland schwarz und verdorben an. Die Bananen werden also grün in Kartons verpackt und werden mit einem Schiff nach Deutschland transportiert. Im Frachtraum darf es maximal 13,5 °C sein, da die Bananen sonst anfangen zu reifen. Am Hamburger Freihafen wird die Fracht entladen. Nach einer sorgfältigen Kontrolle der Bananenkartons kommt die Fracht auf dem Gelände des Hamburger Hafens in einen Reiferaum. Haben die Bananen die gewünschte Farbe erreicht, werden sie mit dem LKW an deutsche Supermärkte und Händler verteilt. (mehr …)

Functional Food – Gesund oder nur teuer?

4240614492_2c7690f6a5Lebensmittel sollen heutzutage nicht nur den Hunger stillen und gut schmecken, sie sollen auch gesund sein. Functional Food heißt der aktuelle Trend und Kick für die Gesundheit. Doch was steckt genau hinter dem Begriff Functional Food? Wirken sich die Lebensmittel tatsächlich positiv auf die Gesundheit aus? (mehr …)

Was ist eigentlich basische Ernährung?

Basische Ernährung

Immer mehr Ernährungsberater, aber auch Zeitschriften und Weblogs raten zu basischer Ernährung. Diese soll den sogenannten Säure-Basen-Haushalt in einem natürlichen Gleichgewicht halten und für mehr Vitalität, Fitness und ein stärkeres Immunsystem sorgen. Doch was hat es mit basischer Ernährung auf sich?
Wenn man sich die heutige „moderne“ Ernährung ansieht, steht man vor einer wahren Flut an Kohlehydraten, allen Arten von Zucker und Süßungsmitteln, Konservierungsstoffe, tierischen Eiweißen und anderen „Säurebildern“. Unser Körper besteht zu einem großen Teil aus Flüssigkeiten, die alle einen sogenannten pH-Wert haben. Dieser unterscheidet sich teilweise erheblich. Der Magen beispielsweise ist grundsätzlich sauer, die berühmte Magensäure gehört zu den ersten Schritten der Verdauung. Den pH-Wert kennen viele aus der Kosmetik, er gibt an ob und wie stark eine Flüßigkeit sauer (unter 7) oder basisch (über 7) ist. Ein gesunder Säure-Basen-Haushalt sollte leicht basisch sein, also im exakten Gegenteil zur heutigen, sauren Nahrung. (mehr …)