Ein Tee, der immer mehr europäische Teetrinker in seinen Bann zieht, ist der Gelbe Tee. Dieses revitalisierende Getränk hat den Ruf, ein sehr edles Getränk zu sein, und wird fast ausschließlich von buddhistischen Mönchen in China produziert. Diese Mönche sehen es geradezu als ihr Privileg an, Gelbtee herstellen zu dürfen.
Gelber Tee – ein besonderes Getränk
Dass der Gelbe Tee preislich etwas höher angesiedelt ist und unter Kennern als kulinarische Rarität gilt, verwundert also kaum. Nur in wenigen Regionen Chinas werden die Teeblätter dieses traditionsreichen Getränks geerntet, direkt nach dem Ernten erhitzt und getrocknet. Die Trockung der Blätter beginnt, je nach Sorte, etwas früher oder etwas später. Grundsätzlich wird Gelber Tee nicht fermentiert.
Gelber Tee: Zubereitung
Die Zubereitung des Gelben Tee erinnert an die Zubereitung des Grünen Tee. Man sollte tunlichst darauf achten, dass abgekühltes Wasser mit einer Temperatur von höchstens 80 Grad Celsius verwendet wird. Denn aufgrund ihrer hohen Empfindlichkeit werden die Teeblätter des Gelben Tee mit zu heißem Wasser schnell Zubereitung des Grünen Tee. Man sollte tunlichst darauf achten, dass abgekühltes Wasser mit einer Temperatur von höchstens 80 Grad Celsius verwendet wird. Denn aufgrund ihrer hohen Empfindlichkeit werden die Teeblätter des Gelben Tee mit zu heißem Wasser schnell.
In der Regel werden 10 – 12 Gramm pro Liter Wasser verwendet. Die Ziehzeit beträgt normalerweise 3 – 6 Minuten.Wer noch nie in den Genuss von Gelbem Tee gekommen ist, sollte dieses tolle Getränk unbedingt mal ausprobieren. Der Geschmack gilt als sehr belebend, die Wirkung als sehr erfrischend. Viele Tee-Experten behaupten gar, dass Gelber Tee gesundheitsfördernd sei und beim Abnehmen helfen solle, weil er das Verdauungssystem anrege. Was davon Fakt, was Fiktion ist, sollte jeder am besten selbst in Erfahrung bringen.
Jiaogulan ist eine wildwüchsige Heilpflanze aus der Familie der Kürbisgewächse, die in China und einigen anderen asiatischen Ländern zu finden ist. Zur Zeit der Ming-Dynastie (1368-1644) wurde sie erstmals im chinesischen Raum erwähnt, 1578 wurde sie dann durch einen berühmten chinesischen Kräuterarzt bekannt gemacht. Übersetzt bedeutet Jiaogulan „wilde Rankenorchidee“. Die Pflanze wird seit Jahrhunderten von den Einheimischen in den Bergen der südlichen Region Chinas hauptsächlich als Tee getrunken, gerne aber auch mal als Salat oder Gemüsebeilage, beim Kochen oder Backen eingesetzt. Der dort verwendete Name lautet Xiancao – auf deutsch „das Kraut der Unsterblichkeit“.
