Pommes

Einmal_Pommes_bitte_Rainer Sturm_pixelio.deMan riecht sie lange bevor man sie sieht. Und wenn man sie dann sieht – seufz – so unschuldig goldgelb und knusprig liegen sie da. Ein leichter Salzglanz auf der 4-10 Zentimeter langen gebräunten Haut tauchen sie kopfüber in sündig rotes Ketchup und sehen mit ihren knapp 350 kcal pro 100 g einfach unglaublich unschuldig aus… Mal ehrlich, wer wird da nicht schwach? Pommes sind einfach das beste, was eine Kartoffel werden kann. Vielen herzlichen Dank Herr Columbus, dass Sie die Kartoffel von Ihrer Seereise mitgebracht haben. (mehr …)

Wunderbohne Soja?

Wenn man im Supermarkt nach Sojaprodukten Ausschau hält, wird man schnell fündig. Je nach Sortiment variiert das Angebot zwischen Sojamilch, -soße, -joghurt, -sahne, -quark, Tofu und vielem mehr. Soja hat sich also aus der Naturkostecke heraus quasi ins Rampenlicht geschlichen und erfreut sich nicht nur bei Vegetariern und Anhängern der Biobewegung andauernder Beliebtheit. Das war aber nicht immer so. Zwar gilt die Sojapflanze seit mehr als 4000 Jahren in Asien als heilig, wo sie traditionell als Würzmittel verwendet wird, in Europa wurde sie aber erst allmählich im 18. Jahrhundert bekannt.   Ab den 1960ern in Deutschland zuerst als Viehfutter und Ölpflanze verwendet, löste sie in den 80ern einen Boom in der Lebensmittelbranche, der konventionellen als auch der Naturkost, aus.  Und dieser hält an, gilt Soja doch allgemein als Wunderbohne. (mehr …)

Elchkäse

Elchkuh mit Kalb Assoziationen, die einem beim Gedanken an Schweden in den Sinn kommen, sind schnell gefunden: Astrid Lindgren, IKEA, das schwedische Königshaus, blonde Haare, H&M, Köttbullar…die Liste ließe sich endlos erweitern. Klar, dass der Elch („älg“) hier natürlich nicht fehlen darf, ist er doch außer auf der Insel Gotland in ganz Schweden weit verbreitet. Schätzungen zufolge leben hier bis zu 300.000 Tiere. (mehr …)

Atemoya

Dieses Früchtchen ist bei uns so gut wie gar nicht erhältlich. Was ein Grund dafür sein könnte, dass wenige Menschen den Namen Atemoya jemals gehört haben. Dabei sieht sie wirklich lustig aus und hat schon ein paar Jahre auf dem Buckel. Geboren wurde sie nämlich quasi 1908, als ein Gartenbauer in Miami sie als Kreuzung aus dem Zimtapfel und der Cherimoya gewann. (mehr …)

Detox – Fasten und Entschlacken

Wasserglas_Harry Hautumm_pixelio.deDas Detox-Programm „Clean“ ist aktuell der Renner. Topstars wie Gwyneth Paltrow und Demi Moore schwören darauf: überschüssige Pfunde durch Fastenkuren zu verlieren. Der Körper erholt sich in dieser Phase, tankt neue Kraft und schwemmt überschüssige Giftstoffe aus dem Körper. Die reduzierte Nahrungsaufnahme entlastet die Verdauungsorgane, Stoffwechsel und Leber dürfen verschnaufen. In 2 Wochen purzeln so bis zu 5 Kilo – das zumindest verspricht Dr. Alejandro Junger, Gründer des „Clean“-Programms. Es scheint zu funktionieren – sonst gäbe es wohl nicht so viele Anhänger des Kardiologen und Entgiftungsspezialisten. (mehr …)

Milbenkäse

Dass die Deutschen Käse lieben, geht aus einer Untersuchung der Bundesanstalt für Landwirtschaft aus dem Jahr 2008 hervor, derzufolge jeder Bundesbürger im Jahr 2007 durchschnittlich 22,2 Kilogramm Käse zu sich genommen hat. Während der Verbrauch von Schmelz-, Frisch-  und Sauermilchkäse stagnierte, wurde der Wachstum besonders in den Segmenten Weich-, Schnitt- und Hartkäse verzeichnet. Welchen Anteil dabei der sogenannte Milbenkäse ausgemacht hat, wurde in der Statistik allerdings leider nicht erwähnt. Richtig, diese Delikatesse gibt es wirklich und bei ihrer Herstellung sind tatsächlich Milben beteiligt. (mehr …)

Lavendel

LavendelWer schon einmal in Südfrankreich unterwegs war, der kennt sie, die riesigen lila Lavendelfelder und erst der Geruch der in der Luft liegt. Doch wozu wird der Lavendel eigentlich verwendet. Hier findest Du einige Antworten.

Ein Lavendelstrauch kann bis zu einem Meter groß werden. Er blüht im Juli bis August in unterschiedlichen Färbungen. In dieser Zeit werden Blüten und Kraut geerntet und gut getrocknet. die Pflanze kommt ursprünglich aus den Gebieten um das Mittelmeer. Heute wächst der Lavendel aber auf allen Kontinenten, am besten auf trockenen, sonnigen Hängen oder Felsen.

Verwendung

Natürlich ist der Lavendel in erster Linie wegen seinem Duft so berühmt, dieser Geruch wirkt beruhigend auf den Menschen. Man kann getrocknete Lavendelblätter in Stoff einnähen und diese ins Bett legen, das sorgt dann, vor allem bei Kleinkindern, für einen besseren Schlaf. Ein kleiner Nebeneffekt ist die Wirkung gegen Kleidermotten, diese mögen den Lavendelgeruch gar nicht gerne. Auch in der Parfümherstellung wird oft auf den Duft zurückgegriffen.

In der Küche wird der Lavendel u.a. zum Verfeinern von Eintöpfen, Geflügel und Lammgerichten verwendet. Hierzu nutzt man die jungen Blätter und weiche Triebe. In der französischen und italienischen Küche wird er besonders gerne benutzt. Auch bei uns wird er als Zutat immer bekannter und beliebter. Es kommt auch vermehrt zu Dessertvariationen mit seinem Aroma, welches mit dem des Rosmarins vergleichbar ist. Der Lavendel kann auch als Tee aufgebrüht werden und ist in einigen Teemischungen enthalten.

[JN]

Bild: M.-Gro-mann/ Pixelio.de

Kopfsalat

KopfsalatDer bekannteste und wohl auch meist verzehrte Vertreter unter den Salaten ist der Kopfsalat. Der Begriff „Salat“ kommt nicht aus der Botanik, er wird aber trotzdem als Sammelbegriff für verschiedene Gemüsepflanzen gebraucht, bei denen die Blätter roh gegessen werden. Doch nun zu unserem Kopfsalat. Er gehört zur Gruppe der Gartensalate, wie u.a. auch der Eisberg- oder der Eichblattsalat.

Bereits im Mittelalter findet diese Salatsorte Erwähnung und in der Renaissance finden sich erste Bilder des Salats. 1866 wurden schon 44 Kopfsalatsorten gezählt. Heute wird er u.a. in Italien, Spanien, Frankreich, Belgien und Deutschland angebaut. Es gibt ihn in vielen verschiedenen Sorten, mit unterschiedlichen Färbungen oder Blattformen. In Frankreich wird beispielsweise lieber der rote Kopfsalat gegessen. Eine andere Art des Kopfsalats sind die Kraussalate, diese bezeichnen Kreuzungen zwischen Kopfsalat und einer anderen Blattsalatsorte.

Der Kopfsalat wird im Freien und in Gewächshäusern angebaut. Er braucht einen sonnigen Platz und gute Wasserversorgung. Die reifen Köpfe werden meistens von Hand geerntet, weil sie sehr empfindlich sind. Auch lässt sich der Salat nicht lange lagern, da er sehr druckempfindlich ist, am besten im Gemüsefach im Kühlschrank aufbewahren. Aber auch hier ist Vorsicht geboten, denn mit einigen Obstsorten verträgt der Salat sich nicht, darum nicht mit Früchten zusammenlagern. Der Kopfsalat wird meist roh verzehrt, nur sehr selten wird er für warme Speisen, wie Suppe verwendet.

Dem Kopfsalat werden auch Heilkräfte nachgesagt, so soll er z.B. beruhigend und krampflösend wirken.

100 g Kopfsalat enthalten durchschnittlich:

  • 95,5 % Wasser
  • 0,21 g Fette
  • 260 mg Kalium
  • 11 mg Magnesium
  • 35 mg Calcium
  • 13,8 kcal

[JN]

Bild: Grey59/ Pixelio.de

Kamille

Kamille auf der WieseDie wohl bekannteste Heilpflanze ist die Kamille, doch was genau ist das besondere an ihr?

Die Kamille kommt ursprünglich aus Süd- und Osteuropa, wird aber auch bei uns schon sehr lange angebaut. Die Pflanze kann zwischen 15 und 50 Zentimeter groß werden. Die wichtigsten Anbauländer sind Argentinien und Ägypten. Durch die intensive Züchtung haben sich verschiedene Sorten entwickelt. Was ihren Standort angeht ist die Kamille anspruchslos, sie wächst bei uns auf brachliegenden Feldern, auch im Garten kann sie gut angebaut werden. In der Landwirtschaft wird sie auch oft als Unkraut beschimpft. Die Blütenblätter der Kamille sind weiß und ab Mai bis Juni zu sehen. Wenn man sie zwischen den Fingern zerreibt, kann man den kennzeichnenden Kamille-Geruch riechen.

Wirkung

Doch die Kamille ist wegen ihrer zahlreichen Heilwirkungen so bekannt. Vor allem die Blüten finden in der Naturheilkunde große Verwendung. Am besten pflückt man die Kamille drei bis fünf Tage nach der Blüte und lässt sie bei nicht zu hohen Temperaturen trocknen. Natürlich kann man getrocknete Kamillen auch im Supermarkt oder Reformhäusern kaufen. Für einen Tee werden dann ungefähr ein Esslöffel getrocknete Kamillenblätter mit einem Viertel Liter kochendem Wasser übergossen und kurz ziehen gelassen, fertig ist der Kamillentee. Er hilft gegen Magenbeschwerden aller Art. Doch nicht nur gegen Magenbeschwerden kann der  Kamillentee wahre Wunder wirken sie hilft auch bei Problemen mit dem Nervensystem, da die Kamille beruhigend und entkrampfend wirkt kann sie bei Schlaflosigkeit oder anderen nervösen Leiden. Auch bei Erkältungen hilft er weiter.

Doch die Kamille kann auch äußerlich angewendet werden. Ein Kamillendampfbad hilft bei Nebenhöhlenentzündungen, unreiner Haut und Migräne. Dazu einen starken Kamillentee aufbrühen, in eine Schüssel füllen, dann darüber beugen, ein Handtuch über den Kopf legen und den Dampf für ca. 10 bis 15 Minuten einatmen. Als Sitzbad kann die Kamille gegen Frauenbeschwerden, wie Menstruationskrämpfe helfen. Auch die Wundheilung kann die Kamille als Tinktur oder Salbe unterstützen, doch Achtung, die Kamille hat eine stark austrocknende Wirkung.

Wer so viele Möglichkeiten zum Einsatz gegen Krankheiten bietet und schon seit so langer Zeit genutzt wird  ist zu Recht die bekannteste Heilpflanze.

[JN]

Bild: michael-andre-may/ Pixelio.de

Weight Watchers. Mit Punkten zum Diäterfolg

Maßband_Ernst Rose_pixelio.deInge denkt nur noch in Punkten. Sie hat Petra angesteckt, die nun auch jeden Punkt in die Waagschale wirft. Immer mit dabei: die Punktebibel, offiziell ProPoints-Plan. Hier sind sie akribisch aufgelistet – die Lebensmittel und ihr Punktewert. Und wenn sich Inge und Petra in der Bahn darüber unterhalten, wer heute noch wie viele Punkte zur Verfügung hat und das der Italiener nun flach fällt, da die Pizza zum Mittagessen schon 16 Punkte hatte, der wird sich leicht wundern und die beiden vielleicht sogar für verrückt erklären – sofern er nicht selbst zählender Anhänger dieser Diätform ist. Aber so verrückt ist das gar nicht. Um genau zu sein sogar ziemlich erfolgreich. Da macht sogar Heinz mit. Und so wird fleißig gerechnet und die Kilos purzeln fleißig mit. Wie das geht? Wir verraten es Dir. (mehr …)