Tiramisu

Tiramisu_Munduate_flickr.comEin leichter Hauch Kakao… ach, was erzähl ich. Tiramisu schmeckt mit ganz viel Kakao doch am besten. Die Gabel vorsichtig durch die Kakaoschicht drücken, langsam durch die Cremeschicht gleiten, um dann mit Wonne in die, mit Kaffee und Likör getränkten, Biskuits zu tauchen. Ja, die wohl bekannteste italienische Nachspeise hat viele Fans – ich zähle mich Lippen schleckend dazu.

Angeblich war 1970 das Geburtsjahr der Bezeichnung „Tiramisu“. Geburtsort: Treviso. Tiramisu bedeutet im Italienischen „Zieh mich hoch“ – was sehr passend ist, wird doch liebevoll Schicht für Schicht zusammengefügt. Das Dessert selbst stammt aus Venetien. Danach ist das Tiramisu viele Male umgezogen und hat überall Liebhaber gefunden. Mascarpone, Löffelbiskuit, Espresso und ein Schuss Amaretto machen das Original unvergleichlich. Aber klar: Keine Kunst ohne Varianten. Neben Erdbeer-, Weizenbier- und Avocadotiramisu gibt es unglaublich viele Geschmackserlebnisse. Das Original aber, ist der unangefochtene Favorit.

Tiramisu Rezept

Eigentlich ist es ganz einfach. Abwechselnd werden Mascarponecreme und die in Kaffee oder Espresso getränkten Löffelbiskuits aufeinander geschichtet. Der Espresso kann, ganz nach Belieben, mit Zucker gesüßt werden. Wer mag, tropft anschließend auf den Biskuit noch etwas Amaretto oder Marsala-Wein. Das Kunstwerk kommt dann, sorgsam mit Folie abgedeckt, für mehrere Stunden in den Kühlschrank, damit die Creme schön fest wird. Mindestens 4 Stunden sollten es sein. Ideal ist es, das Tiramisu über Nacht zu kühlen. Die oberste Schicht sollte Creme sein. Zum Schluss Kakaopulver darüber streuen und fertig ist der Gaumenschmaus. Der Kakao kommt zum Schluss, da er sonst frühzeitig die Feuchtigkeit der Creme aufsaugt und die Optik dann nicht mehr ganz so formvollendet erscheint.

Variante mit Ei

Oft ist Mascarpone pur für die Zunge nicht gut genug. Deshalb gibt es ebenfalls eine Variante mit Ei. Sie muss fleißig gekühlt werden – der Salmonellen wegen. Schmeckt aber ebenfalls toll. Dazu 6 frische Eigelb mit 250 Gramm Zucker mit Hilfe eines Handrührgerätes cremig aufschlagen. Dann vorsichtig 450 Gramm Mascarpone unterrühren. Fertig.

Lecker!

[AKL]

Bild: Munduate/ flickr.com