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	<title>Lecker Kochen und Essen &#187; Fast Food</title>
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	<description>Lecker Kochen und Essen</description>
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		<title>Lieferservice – immer nur ungesund?</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Jun 2011 14:02:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>GesundFuttern</dc:creator>
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		<category><![CDATA[bewusste Ernährung]]></category>
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		<description><![CDATA[Es ist ganz natürlich, das man beim ersten Gedanken an den Lieferservice an eine schmackhafte Pizza oder großen saftigen Burger denkt. Leider sind diese beiden Klassiker nicht die leichtesten und gesündesten Mahlzeiten und bringen eine Menge Kalorien mit sich. So zum Beispiel kann die Lieblingspizza je nach Belag schnell 1000 Kalorien mit sich bringen. Doch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2674" title="496006_R_B_by_Klaus Steves_pixelio.de" src="http://www.gesund-futtern.de/wp-content/uploads/496006_R_B_by_Klaus-Steves_pixelio.de.jpg" alt="496006_R_B_by_Klaus Steves_pixelio.de" width="250" height="159" />Es ist ganz natürlich, das man beim ersten Gedanken an den Lieferservice an eine schmackhafte Pizza oder großen saftigen Burger denkt. Leider sind diese beiden Klassiker nicht die leichtesten und gesündesten Mahlzeiten und bringen eine Menge Kalorien mit sich. So zum Beispiel kann die Lieblingspizza je nach Belag schnell <a href="http://lifestyle.t-online.de/ernaehrung-pizza-klassiker-im-kalorien-check/id_14358074/index">1000 Kalorien</a> mit sich bringen. Doch haben sich in der letzten Zeit viele Restaurants auf den zunehmenden Gesundheitstrend eingestellt und bieten nicht nur das beliebte Fast Food an.</p>
<p><strong>Bewusste Ernährung liegt im Trend</strong><br />
Nicht nur gesund soll das Angebot sein, sondern auch ausgewogen und abwechslungsreich. Mit vielen Nährstoffen und Vitaminen bestmöglich – aber trotzdem lecker. Der Mensch ist wählerischer geworden und entscheidet sich bewusst für eine gesunde Ernährung. Denn durch den steigenden Stress im Alltag oder Beruf und der sinkenden Zeit an sportlicher Betätigung ist es für viele wichtig zu wissen, was sie essen und wieviel davon. Gerade in der Mittagspause ist es nicht immer all zu leicht, sich richtig zu ernähren. Nicht zu schwer darf es sein, sonst droht das Formtief auf Arbeit Aber auch nicht zu wenig sollte es sein, denn mit knurrenden Magen arbeitet es sich auch nicht konzentriert. An dieser Stelle bietet sich oftmals der Lieferservice an. Dieser hat meist ein großes Menü an leckeren Speisen für jeden Geschmack. Wichtig ist, dass man dabei auch mal etwas neues probiert und seine Ernährung bewusst ergänzt. So z. B. ist eine thailändische Tom Kah Gai Suppe oder schmackhafte Tofu Frühlingsrollen gute Alternativen zur gewohnten Pizza. Die <a href="http://www.gesund-futtern.de/2011/01/sushi/">Asiatische Küche</a> bietet sich besonders gut an, wenn man auf frische Zutaten achten möchte. Aber auch ein leckerer italienischer Salat oder eine normale Portion Pasta mit Pesto ist für den gesunden Genuss möglich.</p>
<p>Wer sich mit dem Thema näher beschäftigt wird merken, das der Lieferservice nicht von vornherein ungesund ist und nur das klassische Fast Food anbietet. Natürlich kann in manchen Regionen das Angebot begrenzt sein, doch kommt es auch immer auf einen selbst an, was auf dem Speiseplan landet.</p>
<p><em>Bild: Klaus Steves / pixelio.de</em></p>
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		<title>Fast Food vs. Slow Food</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Apr 2011 09:43:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>GesundFuttern</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Man kann sagen, dass die amerikanische Bezeichnung Junkfood der Oberbegriff für minderwertig empfundene und ungesunde Lebensmittel ist. Unter Junkfood fallen sehr fette, salzreiche sowie zuckerhaltige Lebensmittel. Fast Food. Schnelles Fett Pommes, Pizza, Süßigkeiten, Chips und Limonade zählen beispielsweise dazu – und natürlich das berühmte Fast Food für schnell auf die Hand wie Currywurst, Chicken Wings, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><img class="alignleft size-medium wp-image-2383" title="Burger_Sebastian Karkus_pixelio.de" src="http://www.gesund-futtern.de/wp-content/uploads/Burger_Sebastian-Karkus_pixelio.de-300x225.jpg" alt="Burger_Sebastian Karkus_pixelio.de" width="300" height="225" />Man kann sagen, dass die amerikanische Bezeichnung Junkfood der Oberbegriff für minderwertig empfundene und ungesunde Lebensmittel ist. Unter Junkfood fallen sehr<a href="http://www.gesund-futtern.de/2011/03/fette-2/"> fette</a>, salzreiche sowie zuckerhaltige Lebensmittel.<br />
</br><br />
<span id="more-2382"></span><strong>Fast Food. Schnelles Fett</strong></p>
<p></br></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><a href="http://www.gesund-futtern.de/2011/02/pommes/">Pommes</a>, Pizza, <a href="http://www.gesund-futtern.de/2011/02/frittierter-marsriegel/">Süßigkeiten</a>, Chips und Limonade zählen beispielsweise dazu – und natürlich das berühmte Fast Food für schnell auf die Hand wie Currywurst, Chicken Wings, <a href="http://www.gesund-futtern.de/2011/01/fishn-chips/">Fish &amp; Chips</a>, Hot Dogs, Hamburger, Döner und die heiße Nudelportion vom Asia-Imbiss. Fast Food ist es dann, wenn die Zubereitungszeit weniger als 10 Minuten beträgt. Eigentlich eine gute Sache, eine Mittagspause ist kurz. Nur leider lassen die schnellen Gerichte in Sachen Gesundheit sehr zu wünschen übrig. Heiß und fettig, ohne Vitamine, dafür aber oft mit zuckerhaltigen Getränken. Das macht zwar kurzzeitig satt, der Heißhunger lässt da aber nicht lange auf sich warten. Und da Fast Food nicht selten im Stehen oder Gehen am Straßenverkauf konsumiert wird, ist der Magen danach meist gestresst, der Genuss bleibt auf der Strecke. Wer noch weniger Zeit hat, fährt mit dem Auto zum Drive-In. Dort muss der Hungrige nicht einmal aussteigen. Er kann sein Fingerfood gleich auf dem Weg zum nächsten Termin verdrücken. Seien wir ehrlich –  Fastfood schmeckt zwar lecker und spart den Abwasch, gesund ist es aber nicht. Und zu Übergewicht kann es – wenn nicht in Maßen genossen – auch führen. Zeit also, die Konkurrenz an den Tisch zu holen – auch wenn sie etwas teurer ist und mehr Zeit braucht.</p>
<p></br></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><strong>Slow Food. Gesundes Pendant</strong></p>
<p></br></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">Italien beobachtete die Verbreitung der Fastfood-Restaurants kritisch und rief schließlich zur Gegenbewegung auf. Das war 1986. Carlo Petrini gründete den Slow Food-Verein. Das Logo: Eine Weinbergschnecke symbolisiert langsames, bewusstes Essen mit Genuss. Qualität braucht Zeit. Die regionale Küche steht im Fokus. Vorwiegend werden heimische tierische und pflanzliche Erzeugnisse verarbeitet. Ökologischer Anbau, die Erhaltung der vielfältigen Obst-, Gemüse- und Getreidesorten sowie der kulinarischen Kulturen bilden den Leitfaden der Bewegung. Slow Food spricht sich energisch gegen Massentierhaltung, genetisch veränderte Nahrungsmittel, Agrarfabriken und Monokulturen aus. Zudem setzt sich Flow Food für Verbraucherschutz und Umweltschutz ein. Pestizid- und Chemiekalieneinsätze stehen auf der roten Liste. In 150 Ländern finden sich Mitglieder der Slow Food-Bewegung. Die weltweit erste Universität für gastronomische Wissenschaften wurde von Slow Food gegründet. Slow Food ist in Deutschland auf bedeutenden Messen wie BioFach, INTERNORGA oder Internationale Grüne Woche Berlin zu finden.</p>
<p></br></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-family: Times New Roman,serif;">[AKL]</span></p>
<p></br></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-family: Times New Roman,serif;">Bild: Sebastian Karkus / pixelio.de<br />
</span></p>
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		<title>Fish&#8217;n Chips</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Jan 2011 08:00:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>GesundFuttern</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was lieben die königstreuen Briten wohl besonders an ihrem geliebten Vereinigten Königreich? Richtig, ihre Nationalspeise Fish&#8217;n Chips. Zumindest legt dies das Ergebnis einer Umfrage aus dem Jahr 2008 nahe, wo die auch bei Nicht-Briten beliebte Speise noch vor der Queen rangierte. Verständlich ist das ja durchaus, kann man Fish and Chips doch, ganz im Gegensatz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft size-medium wp-image-966" src="http://www.gesund-futtern.de/wp-content/uploads/FishChips-Quelle-Mario-Prell-pixelio.de-300x225.jpg" alt="" width="244" height="183" />Was lieben die königstreuen Briten wohl besonders an ihrem geliebten Vereinigten Königreich? Richtig, ihre Nationalspeise Fish&#8217;n Chips. Zumindest legt dies das Ergebnis einer Umfrage aus dem Jahr 2008 nahe, wo die auch bei Nicht-Briten beliebte Speise noch vor der Queen rangierte. Verständlich ist das ja durchaus, kann man Fish and Chips doch, ganz im Gegensatz zu ihrer Majestät, fast überall in Großbritannien antreffen. Den über 11.000 sogenannten &#8220;chippies&#8221;, also Shops, in denen man die Köstlichkeit erwerben kann, sei Dank.</p>
<p style="text-align: justify;">Um was es sich bei Fish&#8217;n Chips genau handelt? Um eine ordentliche Portion Fischfilet in knusprigem Backteig mit Fritten, frisch aus der Fritöse natürlich. Kleiner Tipp: Der vorprogrammierten fettigen Finger wegen lieber an die Serviette für nach dem Essen denken! Und dann heiß und frisch genießen, Fish&#8217;n Chips sind nämlich wirklich super lecker!<span id="more-964"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Und mit 595 Kalorien dabei gar nicht mal so fies zur Figur, im Gegensatz zu anderen kulinarischen Schwergewichten wie <a href="http://www.gesund-futtern.de/2011/01/rund-um-die-pizza/">Pizza</a> (871), dem Big Mäc Menü mit Pommes (888) oder dem Whopper mit Pommes und Cola (892). Woraus wird das Gericht hergestellt? Ganz oben auf der Beliebtheitsskala was Fisch angeht steht bei den Briten der Dorsch, gefolgt von Schellfisch und Wittling in Nordirland und Schottland sowie Katzenhai in Südengland. Mit Blick auf die Kartoffel für die Fritten eignen sich am besten mehlig kochende Kartoffeln, da festkochende oft fettige Chips ergeben. Zu den besten Sorten zählen King Edward, Maris Piper und Sante. Ein Viertel der Britischen Kartoffeln wird übrigens zu Chips verarbeitet, dies beläuft sich auf ungefähr 1,25 Millionen Tonnen jedes Jahr.</p>
<p style="text-align: justify;">Serviert werden Fish&#8217;n Chips traditionellerweise mit mushy peas, also Erbsenpüree. Seit den Siebzigern hat sich aber auch Currysoße als Beilage etabliert. Zu anderen geduldeten Soßen gehören ein Schuss Ketchup oder die in Schottland beliebte brown sauce. Nur wenige Briten lassen sich auf Mayonnaise zu Fish and Chips ein, die meisten belassen es bei ein wenig Salz und Essig. War es früher üblich Fish&#8217;n Chips &#8220;to go&#8221;, in Zeitungspapier eingewickelt zu genießen, ist dies heutzutage dank der aktuell geltenden Gesundheitsbestimmungen nicht mehr erlaubt. Stattdessen kommt die Speise nun in magenfreundlicheren Pappkartons und ohne Druckerschwärze daher. Viele Puristen beharren aber auf der Meinung, dass Fish&#8217;n Chips in Zeitungspapier die einzige und beste Art sei diese zu verspeisen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ja und wer hat&#8217;s jetzt erfunden? Darüber gibt es wenig bis gar keine gesicherten Daten. Man weiß aber, dass Pommes im 18. Jahrhundert von Frankreich nach Großbritannien kamen. Erstmalig erwähnt wurden die &#8220;dünn geschnittenen Kartoffeln in Öl gekocht&#8221; dann 1854 als ein Küchenchef sie in seinem Rezeptbuch vermerkte. Zu diesem Zeitpunkt wurde bereits frittierter Fisch mit Brot verkauft, was eine Erwähnung in Charles Dickens Roman <em>Oliver Twist</em> fand. Gebratene Kartoffelschnitze erfreuten sich in den Fabriken des industriellen Nordwesten Englands großer Beliebtheit. Ansprüche auf den ersten Fish&#8217;n Chips Laden gibt es in Lancashire im Norden und London im Süden Englands.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer immer auch der oder die erste gewesen sein mag, der die Symbiose von Fisch und Kartoffeln zu verantworten hatte, der Handel wuchs und wuchs, was sich zeitweise in den 1930er Jahren in der beachtlichen Zahl von 35.000 Shops niederschlug. Möglich, dass der Bau der Eisenbahn sowie das Aufkommen von Dampfschiffen im Fischfang die Ausbreitung des Gerichts in ganz Großbritannien förderten. Die <em>Federation of Fish Friers</em> (Bund der Fischfittierer) in Großbritannien gibt an, dass die Briten 1995 300 Millionen Portionen Fish&#8217;n Chips verspeist hätten, was für jeden Mann, jede Frau und jedes Kind in UK sechs Portionen bedeutet. Angeblich liegt die größte Anzahl an verkauften Portionen eines einzigen unabhängigen Shops bei über 4000 Portionen. Und der Erfolg des Gerichts wird wohl anhalten, schließlich ist es schnell in der Herstellung, relativ günstig  zu bekommen und unkompliziert im Verzehr. Und vom durch Fish&#8217;n Chips entstandenen <a href="http://www.gesund-futtern.de/2011/01/popcorn/">Hüftgold</a> hat man ebenfalls auf lange Zeit etwas.<br />
[AKH]</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Bild: Mario Prell / pixelio.de</em></p>
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		<title>Rund um die Pizza.</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Jan 2011 08:00:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>GesundFuttern</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Pizza geht immer. Es sei denn, man ist gerade auf Diät. Oder ist gegen sie allergisch. Oder man mag sie schlichtweg nicht. Ansonsten geht Pizza immer, besonders wenn es schnell richtig lecker sein soll, entweder selbst zubereitet oder beim Italiener um die Ecke bestellt. Ein Gläschen Wein dazu, molto bene! Typisch italienisch, heutzutage. Es mag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft size-medium wp-image-749" title="Pizza Quelle Oliver Weber pixelio.de" src="http://www.gesund-futtern.de/wp-content/uploads/Pizza-Quelle-Oliver-Weber-pixelio.de-300x199.jpg" alt="Pizza Quelle Oliver Weber pixelio.de" width="234" height="155" />Pizza geht immer. Es sei denn, man ist gerade auf Diät. Oder ist gegen sie allergisch. Oder man mag sie schlichtweg nicht. Ansonsten geht Pizza immer, besonders wenn es schnell richtig lecker sein soll, entweder selbst zubereitet oder beim Italiener um die Ecke bestellt. Ein Gläschen Wein dazu, molto bene!<br />
Typisch italienisch, heutzutage. Es mag den einen oder anderen schon überraschen, dass in einigen Teilen Italiens die Pizza bis vor wenigen Jahrzehnten noch völlig unbekannt war und Pizzerien als exotisch galten. Aber piano, alles schön der Reihe nach:<span id="more-744"></span></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Vermutlich hat die Geschichte der Pizza bereits in der Antike begonnen, als Phönizier, Griechen oder Römer auf den Gedanken kamen, aus Mehl und Wasser bestehenden <a href="http://www.gesund-futtern.de/2010/12/gefullte-blatterteigtaschen-mit-gemuse-und-schinken/">Teig</a> möglichst heiß zu backen. In diesem Zusammenhang ist die Rede von Soldaten, die den Teig auf ihren Schilden, vermutlich in der Sonne, backten und anschließend mit Datteln, Käse und anderen Zutaten belegten. Andere Vermutungen gehen davon aus, dass &#8211; ähnlich wie in Spanien die Paella &#8211; die Pizza vor allem in der Campagna-Region rund um Neapel über Jahrhunderte hinweg die Speise der einfachen Bauern war.</p>
<p style="text-align: justify;">Hier, in und um Neapel, kam dann schließlich ab etwa 1520 die <a href="http://www.gesund-futtern.de/2011/01/ochsenherz/">Tomate</a> ins Spiel, die aus Südamerika eingeführt wurde, auf den heimischen Teigen landete und schnell zu einer lokalen Spezialität wurde. Interessanterweise muss nach heutiger neapolitanischer Sichtweise die Pizza nicht unbedingt mit Tomatensoße bestrichen oder mit Käse überbacken sein. Und so können Pizzen nach klassischen neapolitanischen Rezepten einfach nur aus Teig, Olivenöl, Knoblauch und Oregano bestehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine ebenfalls eher bescheidene Variante der Pizza zählt auch heute noch zu den Klassikern: die Pizza Margherita. Im Jahr 1889 soll Raffaele Esposito, Pizzeriabesitzer in Neapel, König Umberto und seiner Gattin Margherita  eine in den Nationalfarben gehaltene Pizza mit Tomate, Mozarella und Basilikum gebacken haben, von der die Königin derartig begeistert war, dass sie Esposito einen Dankesbrief geschrieben hat. Die Geburtsstunde der Pizza Margherita, lang lebe die Königin!</p>
<p style="text-align: justify;">Und wie kam die Pizza schließlich zu uns? Richtig, dank der ersten italienischen Gastarbeiter der 1950er, die sie aus Neapel, Kampanien und Kalabrien nach Deutschland mitbrachten. Zur flächendeckenden Verbreitung in Italien kam es übrigens, als  eben diese Gastarbeiter schließlich wieder mit ihren Ersparnissen zurück in die Heimat gingen und ein Kleingewerbe eröffneten. Vor allem in den Urlaubszentren und Tourihochburgen, wo deutsche Weltenbummler vehement nach Pizza verlangten, wurden von ihnen Pizzerien aus dem Boden gestampft, die den Siegeszug der Pizza in Italien untermauerten. Allerdings dauerte es noch Generationen, bis die Pizzeria an den Küsten auch von den Anwohnern des Hinterlands der Touristengebiete als kulinarisches Normalangebot und nicht als Exotikum angenommen wurde.</p>
<p>[AKH]</p>
<p><em>Bild: Oliver Weber / pixelio.de</em></p>
<address style="text-align: justify;"> </address>
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