Blutpudding

Während der Durchschnittsschwede, wie andere Europäer auch, gerne einmal zu Tiefkühlpizza, Nudeln mit Ketchup oder  einem Takeaway-Gericht vom Asiaten um die Ecke greift, hält die schwedische Küche doch auch die eine oder andere Köstlichkeit bereit, an der sich jedoch selbst im eigenen Land oft die Geister scheiden. Neben dem Surströmming zum Beispiel, bei dem bereits das Öffnen der Dose zum nasalen Alptraum wird, gilt in Schweden Blutpudding als weiterer Vertreter der schwedischen Hausmannskost, die in der Regel als üppig, kalorienreich und aus einheimischen Zutaten bestehend beschrieben wird. (mehr …)

Frankfurter Grüne Soße

Frankfurter Grüne Soße_Dirk Ingo Franke_wikipedia.orgWunderschöne Frühlingszeit, Ostern, Gründonnerstag und was noch? Richtig! Leckere Grüne Soße. Sie schmeckt lecker zu Fisch, Fleisch und Kartoffeln. Dazu gibt es hartgekochte Eier. Manche Genießer löffeln sie pur, während sie sich in einen Garten mit frischen Kräutern träumen. In Deutschland ist die größte Stadt Hessens, nämlich Frankfurt am Main, traditionell die Stadt der „Grie Soß“. Selbst Goethe war begeisterter Genießer dieser regionalen Spezialität. Aber: Was macht diese Soße eigentlich zum Gaumenschmaus? (mehr …)

Detox – Fasten und Entschlacken

Wasserglas_Harry Hautumm_pixelio.deDas Detox-Programm „Clean“ ist aktuell der Renner. Topstars wie Gwyneth Paltrow und Demi Moore schwören darauf: überschüssige Pfunde durch Fastenkuren zu verlieren. Der Körper erholt sich in dieser Phase, tankt neue Kraft und schwemmt überschüssige Giftstoffe aus dem Körper. Die reduzierte Nahrungsaufnahme entlastet die Verdauungsorgane, Stoffwechsel und Leber dürfen verschnaufen. In 2 Wochen purzeln so bis zu 5 Kilo – das zumindest verspricht Dr. Alejandro Junger, Gründer des „Clean“-Programms. Es scheint zu funktionieren – sonst gäbe es wohl nicht so viele Anhänger des Kardiologen und Entgiftungsspezialisten. (mehr …)

Dill

DillpflanzeWenn man Dill hört denkt man automatisch an Gurken oder Fisch. Dabei kann man mit Dill vielmehr anfangen, als ihn nur zum Würzen zu verwenden.

Dill wird auch Gurkenkraut genannt und stammt aus Vorderasien ist heute jedoch eines der bei uns am meisten angebauten Kräuter, aber sehr selten wild wachsend zu finden. Die Pflanze duftet stark und wird nicht größer als ein Meter. Der Dill hat eine lange Geschichte, er wurde schon von den alten Ägyptern angebaut und kam schließlich, wahrscheinlich durch Mönche nach Mitteleuropa. Früher wurden die Dillblätter gegen Mundgeruch gekaut.

Bei uns wird der Dill in Gewächshäusern angebaut, wobei sich der Anbau je nach späterem Verwendungszweck der Pflanze unterscheidet.

In der Küche findet der Dill vielfach Verwendung u.a. in Salaten, Saucen oder in Gewürzbutter. Der Geschmack von Dill ist eher süß und geht in Richtung Anis oder Kümmel. Man kann mit ihm hervorragend Fleisch oder Fisch würzen. Aber am besten schmeckt immer noch die Salatgurke mit Dill.

Nicht sooft wird Dill als Heilpflanze eingesetzt, doch gegen ein paar Wehwehchen kann Dill auch helfen. Beispielsweise kann Dillsamen als Tee gegen Blähungen und Magenkrämpfe wirken oder als Kompresse zusammen mit Olivenöl können Geschwüre behandelt werden.

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Bild: wrw/ Pixelio.de

Waldmeister

WaldmeisterWer kennt nicht das Eis, den Pudding oder andere Leckereien mit Waldmeistergeschmack und wollte schon immer wissen, welche Pflanze sich dahinter verbirgt und woher der Geschmack kommt?

Waldmeister ist ein Kraut, aus der Familie der Labkräuter. Der Name kommt von dem Namen „Waldmeier„, Meier war die damalige Bezeichnung für die Pflanzenfamilie, welcher der Waldmeister enstammt.

Die Waldmeisterpflanze wird bis zu 30 cm hoch, an ihr wachsen kleine Früchte, die 2-3 mm lang werden und mit Borsten besetzt sind. Ab Mitte April bis Mai blüht der Waldmeister weiß. Er wächst u.a. in Mittel- und Nordeuropa, am liebsten in Buchenwäldern.

Den charakteristische Waldmeistergeruch verursacht der Pflanzeninhaltsstoff Cumarin, welcher erst im getrockneten Zustand vorkommt und Unverträglichkeiten hervorrufen kann.

Für den Waldmeister haben sich im Laufe der Zeit vielfältige Nutzungsmöglichkeiten ergeben, er wird u.a. als Würzpflanze bei der Zubereitung von Bowle genutzt.  Dazu wird er geerntet und für kurze Zeit getrocknet, denn nur so entfaktet er sein natürliches Aroma.

Doch in den wenigsten Lebensmitteln mit Waldmeistergeschmack kommt der Waldmeister aus der Natur vor. Der typische Geschmack wird meist mit 6 Methylcumarin erzeugt.

Auch als Heilpflanze ist der Waldmeister bekannt. Das Hauptanwendungsgebiet von Waldmeistertees sind Kopfschmerzen, doch Achtung bei Überdosierung kann er auch Kopfschmerzen auslösend wirken.

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Bild: uschi-dreiucker/Pixelio.de

Petersilie

krause PetersilieDie Petersilie ist als eines der bekanntesten deutschen Küchenkräuter aus dem Speiseplan kaum mehr wegzudenken. Ursprünglich kommt sie aus den östlichen Mittelmeergebieten und wird bei uns seit dem Mittelalter, zuerst in Klostergärten, angebaut, von  dort schaffte sie schließlich auch den Weg in die Küche. Um eine Verwechslung mit der giftigen Hundspetersilie zu vermeiden wurde die krause Petersilie gezüchtet.

In der Küche wird die Petersilie meist roh oder nur kurz erhitzt verwendet, z.B. als Beigabe zu Salaten oder in Saucen. Als Bestandteil von Suppengrün ist die Petersilie fast jedem bekannt.

Doch die Petersilie ist neben der bekannten Nutzung in der Küche auch noch eine Heilpflanze, mit einem hohen Gehalt an Vitamin C. Sie regt u.a. den Verdauungsapparat an und auch auf die Fortpflanzungsorgane der Frauen hat sie eine Wirkung, so kann sie z.B. Menstruationsbeschwerden lindern. Doch während der Schwangerschaft sollte auf große Mengen an Petersilie verzichtet werden, da durch den Verzehr in großen Mengen Fehlgeburten ausgelöst werden können.

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Bild: Paul-Golla/Pixelio.de

Thymian

Thymian im KräutergartenThymian gehört zur Familie der Lippenblütengewächse. Die verschiedenen Unterarten sind als Gewürz- oder Heilpflanzen bekannt. (mehr …)

Hähnchenschenkel Eintopf

Ich mag die Hausmannskost meiner Mama ganz gerne und versuche, seit ich meinen eigenen Haushalt habe, öfters was nachzukochen. Ich bin ja kein Sternekoch, werde aber von Mal zu Mal immer besser. Diesmal gab es bei mir Hähnchenschenkel. Da ich keine Lust hatte, die typisch in den Backofen zu stopfen, habe ich einen leckeren Eintopf gezaubert.

Zuerst, wie immer die Schenkel waschen und von der restlichen Behaarung befreien. Dann in einem Topf Öl erhitzen und diese darin anbraten. Beim Braten füge ich immer wieder etwas Wasser hinzu, damit die Hähnchenschenkel nicht am Topf anhaften und so auch schon etwas angeköchelt werden, ca. 10 min.

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